Ausbildungsorte, Lernerfolgskontrollen & Co. - Ablauf der Ausbildung

Jeweils zum 1. Oktober jeden Jahres beginnt die neue Ausbildung. Sie dauert 3 Jahre.

Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 3 000 Stunden. Die Einsatzdauer ist verbindlich geregelt und von den Auszubildenden nachzuweisen.

Ausbildungsorte:

  • Kreißsaal
  • Integrative Wochenbettstation
  • Pränatale Station
  • Kinderklinik
  • Konservative und operative Station
  • Operationssaal
  • 6-wöchiges Hospitationspraktikum bei einer freiberuflichen Hebamme im 2. Ausbildungsjahr
  • 6-wöchiger Externatseinsatz in einem Kreißsaal einer kooperierenden Klinik im 3. Ausbildungsjahr

Kooperationspartner für Ihre externe Praxiserfahrung:

Bereichernd für die Hebammenausbildung ist unsere Zusammenarbeit mit engagierten Kooperationspartnern. Bei freiberuflichen Hebammen können Sie im 2. Ausbildungsjahr berufsspezifische Strukturen, frauenorientierte Betreuungskonzepte und originäre Hebammenarbeit kennenlernen. Im Kreißsaal der kooperierenden Krankenhäuser in Unna, Münster, Gütersloh und Hamm können Sie im 3. Ausbildungsjahr über den Tellerrand sehen und zusätzliche geburtshilfliche Erfahrungen für Ihre Berufspraxis sammeln.

Theoretische Ausbildung

  • Die theoretische Ausbildung umfasst mindestens 1 760 Stunden. Die pädagogische Arbeit und modulare Konzeption des Unterrichts orientieren sich an der „Empfehlenden Richtlinie für die staatlich anerkannten Hebammenschulen in NRW“.
  • Der Unterricht erfolgt je nach Ausbildungsjahr an festgelegten Studientagen. Pro Ausbildungsjahr sind zusätzlich ca. 6 Unterrichtsblockwochen integriert. Der Unterricht findet von 8.00 – 15.15 Uhr statt.
  • Lehrveranstaltungen finden in Form von Vorlesung, theoretischem und praktischen Unterricht, Tutorium, Seminar, Hausarbeit und Fertigkeitentraining statt. Neben dem Unterricht profitieren unsere Schüler/innen von der Möglichkeit des E-learnings (Moodle-Lernplattform).
  • Hauptamtlich tätige Lehrer/innen für Hebammenwesen, Berufspädagoginnen, freiberufliche Hebammen, nebenberuflich tätige Ärzte und Ärztinnen sowie externe Fachdozenten / Experten unterrichten unsere Schülerinnen.

Lernerfolgskontrollen / Tests / Referate zu berufsrelevanten Inhalten:

  • 4 fächerübergreifende Lernerfolgskontrollen
  • Gruppenarbeiten, Präsentationen und Hausarbeiten
  • Lernerfolgsnachweise in Form von Praxislernaufgaben und Kompetenzbewertungsbögen nach einem Praktikum
  • mündliche und schriftliche Zwischenprüfung im 2. Ausbildungsjahr
  • staatliche Abschlussprüfung (schriftlich, mündlich und praktisch) im Fachbereich Geburtshilfe, Pädiatrie, Krankheitslehre, Anatomie / Physiologie, Rechts- und Berufskunde