Countdown für die Abteilung Geriatrie und Frührehabilitation im St. Josefs-Krankenhaus läuft

Vorbereitungen für neue Fachabteilung auf Hochtouren

Der Startschuss für die neue Abteilung der Geriatrie und Frührehabilitation der Medizinsichen Klinik am St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten wird zum Jahreswechsel fallen. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, damit die ersten hochbetagten Patienten ab 1. Januar sofort optimal versorgt werden können.

Mit dem neuen Fachbereich Geriatrie und Frührehabilitation bekommt die Medizinische Klinik des St. Josefs-Krankenhauses eine zweite Säule hinzu. Für den Aufbau einer solchen Fachabteilung sind Know-how und viel Erfahrung gefragt. Damit kann das neue Team glänzen: Die angehende Chefärztin Dr. Magdalene Aniol wird im Januar ihren Dienst in Salzkotten antreten und besitzt eine große geriatrische Fachex-pertise. Sie ist derzeit noch als Direktorin der Geriatrie in der Stadtklinik Werdohl tätig, die sie eben-falls von Grund an aufbaute. „Die Zahl der über 65-Jährigen im Raum Paderborn wird in den kommenden Jahren erheblich ansteigen. Ich freue mich, dass wir mit der Etablierung der Altersmedizin in Salzkotten, die vorherrschende Versorgungslücke weiter schließen können“, so Dr. Aniol.
Tatkräftige Unterstützung vor Ort leistet bereits Silke Bergen, die pflegerische Teamleiterin der Geriatrie. Silke Bergen war zuvor viele Jahre lang in der Altersmedizin des St. Johannisstift tätig und hat eine spezielle Fachweiterbildung in der Geriatrie und Gerontologie. Seit 1. Dezember ist sie bereits als Mitarbeiterin des St. Josefs-Krankenhauses aktiv, schreibt Dienstpläne und arbeitet mit Hochdruck daran, alles für die ersten Patienten vorzubereiten. „Personell sind wir bereits sehr gut aufgestellt. Ich kann es kaum erwarten, dass es bald losgeht“, verrät Bergen.
Sie freut sich bereits auf ihre neue Aufgabe und auf die ersten geriatrischen Patienten. Denn diese sind ganz Besondere: Die meisten Patienten sind älter als 75 Jahre und leiden an mehreren Krankheiten gleichzeitig, wie Herzschwäche, Demenz oder Osteoporose. „Unser Ziel ist es, schon im Krankenhaus alle Behandlungsmaßnahmen so auszurichten, dass wir unsere Patienten mit einer hohen Lebensqualität wieder zurück in den Alltag schicken können. Zu sehen, dass ein Patient, der zuvor noch pflegebedürftig im Bett lag, wieder gehend die Station verlassen kann, erfüllt mich immer wieder mit großer Freude“, berichtet Silke Bergen. Wichtig sei es ihr, die individuellen Ressourcen der Patienten anzunehmen und dort zu unterstützen, wo es notwendig ist. „Es ist für ältere Menschen enorm wichtig, ihre Selbstständigkeit wiederzuerlangen. Wir greifen mit der pflegerischen Hilfe erst dann ein, wenn es wirklich notwendig ist. Besteht Pflegebedarf, leiten wir alle notwendigen Schritte ein, damit der Patient im häuslichen Umfeld optimal weiter versorgt wird.“ Auch in die neuen Räumlichkeiten wurde viel Arbeit investiert: Helle, freundliche Wandfarben, ausreichend Platz für die Senioren und Mitarbeiter sind nun auf der ehemaligen Station 2 vorzufinden. Bislang gibt es 13 Zweibettzimmer für die zukünftigen Patienten.

Bildunterzeile von links:
Die Türen der Geriatrie werden bald geöffnet: Jürgen Thau, Kaufmännischer Geschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH, Dr. Magdalene Aniol, zukünftige Chefärztin der Geriatrie, Marion Schwerthelm, komm. Pflegedirektorin der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH, Silke Bergen, Teamleitung Geriatrie, und Ralf Diermann, komm. stv. Pflegedirektor der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH. Foto: St. Vincenz-Krankenhaus/Frank