Mit Händehygiene Infektionsrisiken eindämmen

Grippesaison und Coronavirus: St. Vincenz plädiert für sorgfältige Händehygiene

Im vergangenen Oktober startete die St. Vincenz-Krankenhaus GmbH erneut die Kam-pagne „Mit Herz ohne Hände“. Damit soll neben der empfohlenen Grippeschutzimpfung, dem Hän-dewachsen und Desinfizieren im Krankenhaus das Übertragungsrisiko von Krankheits- und vor allem Grippeerregern durch Verzicht auf das Händeschütteln nochmals deutlich reduziert werden. Denn nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden 80 Prozent aller Infektionskrankheiten durch Händeschütteln übertragen.

Beim Betreten des Krankenhauses die Hände desinfizieren: Geschäftsführerin Sr. Bernadette M. Putz zeigt wie es geht!

Die aktuelle Berichterstattung über die Verbreitung des Coronavirus in China macht aus Sicht von Hauptgeschäftsführer Dr. Josef Düllings deutlich, „wie wichtig konsequente Präventionsmaßnahmen sind und wie schwierig es umgekehrt werden kann, wenn die Verbreitung eines Virus eingedämmt werden muss.“ Außerhalb Chinas berichten die Medien bislang nur von Einzelfällen. Die WHO und das Robert Koch-Institut (RKI) setzen in aktuellen Empfehlungen zum Infektionsschutz vor dem Coronavirus auf die üblichen Maßnahmen, wie Händewaschen mit Seife, Hände mit Desinfektionsmittel einreiben und das Meiden von Personen mit Krankheitssymptomen.
Prof. Dr. Jobst Greeve, Chefarzt der Medizinischen Klinik I der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH, betont: „Ein Grund zur übertriebenen Sorge ist nicht das Gebot der Stunde. Dennoch ist es jetzt in der Grippesaison enorm wichtig, auf eine sorgfältige Händehygiene zu achten, um die Ansteckungsgefahr durch Viren deutlich zu senken. Denn Grippe ist in Deutschland wesentlich gefährlicher, insbesondere für immungeschwächte und bereits erkrankte ältere Personen.“ An alle Besucher und Patienten appelliert er, sich zu ihrem eigenen Schutz und zum Schutz ihres Umfeldes beim Betreten des Krankenhauses grundsätzlich an den bereitgestellten Desinfektionsspendern die Hände zu desinfizieren –  auf den Händedruck zu verzichten und damit der Gesundheitsvorsorge dem traditionellen Begrüßungsritual den Vorzug zu geben.